Der deutsche Regisseur Werner Schroeter lud seine Lieblingsopernsänger in eine Abtei aus dem 13. Jahrhundert nahe Paris ein. Es gab keinen vorgeplanten Ablauf, kein Drehbuch, keine Handlung. Dafür aber klare Vorgaben, die die Spielregeln bestimmten: der Schauplatz, die Abtei Royaumont, und die ausgewählten Teilnehmer. Jeder Sänger kam in Begleitung einer Person seiner Wahl und arbeitete an einer vom Regisseur ausgewählten Arie.
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