Ministry sind die Urväter des Industrial Metal – eine Band, die aus den Synth‑Pop‑Anfängen der frühen 80er heraus einen Sound schuf, der so brachial und maschinell war, dass er ganze Genres beeinflusste. Al Jourgensen, das wandelnde Enfant terrible, transformierte elektronische Beats in donnernde Gitarrenwände und sägte damit den Weg frei für Acts wie Nine Inch Nails, Rammstein und Fear Factory. Klassiker wie „Stigmata“ oder „Jesus Built My Hotrod“ waren verstörend und faszinierend zugleich – eine Mischung aus Punk‑Wut, Metal‑Schwere und technoiden Rhythmen. Ministry‑Shows sind Attacken auf die Sinne: grelles Licht, wummernde Bässe, verzerrte Vocals und eine Weltuntergangsatmosphäre, die ihresgleichen sucht. Nach zehn Jahren kehren sie auf das Wacken‑Acker zurück, um ein letztes Mal ihr Industrial‑Leben zu feiern – ein einmaliges Spektakel für alle, die den Puls des Maschinenzeitalters fühlen wollen.