Es beginnt mit einem flirrenden Gitarrenton, kaum hörbar, dann schiebt sich eine Stimme durchs Dunkel. Fragil, klar, voller Gewicht. Kein Schrei, kein Gebrüll, sondern eine Einladung zum Versinken. Katatonia schaffen genau diesen Moment: eine Stille, die lauter ist als jedes Riff. Seit über drei Jahrzehnten wandeln sie zwischen Trauer und Schönheit, verlieren sich in Schatten, nur um daraus Klanggebilde zu formen, die gleichzeitig verletzlich und mächtig sind. Mit ihrem aktuellen Album Nightmares as Extensions of the Waking State schlagen sie ein neues Kapitel auf, dichter, unmittelbarer, lebendiger denn je. In Wacken 2025 wird daraus mehr als ein Auftritt: Es wird eine Zeremonie. Für alle, die sich in Musik fallen lassen wollen, um sich selbst wiederzufinden.