Forscher, Bauern und Umweltaktivisten kämpfen gegen die Dürre – und gegen die eigene Regierung, die weiter auf Wachstum setzt. Während jedes Jahr Millionen Urlauber auf die Insel drängen, bleibt für die Landwirtschaft kaum ein Tropfen Wasser. Schon seit Beginn der Besiedlung der Mittelmeer-Insel war das Wasser rar in Malta. Doch während frühere Zivilisationen umsichtig mit dem kostbaren Gut umgingen, indem sie strenge Regeln erließen, scheint der sorgsame Umgang mittlerweile in Vergessenheit geraten zu sein. Mehr als vier Millionen Touristen kamen 2025 auf die Insel, bei nicht einmal 600.000 Einwohnern.