Was als Schnapsidee während Corona begann, hat sich als unterhaltsames Erfolgskonzept erwiesen. Wenn die Crucchi Gang deutsche Popsongs im Italo-Pop-Stil der 70er und 80er Jahre zum Besten gibt, ist ein heiterer Sommerabend mit viel Dolce Vita vorprogrammiert. Mit ihrer Idee hat die Gang viele Prominente infiziert, wie Sophie Hunger oder Clueso, die Songs beigesteuert haben.
Vor seiner Musikerkarriere verdiente Voodoo Jürgens sein Geld als Friedhofsgärtner. Gesehen werden möchte man mit dieser Kunstfigur eigentlich nicht, diesem Unikum mit Vokuhila, Goldkette, Dreitagebart, das Hemd bis zur Brust offen. Aber was ist schon ein leicht halbseidenes Image gegen den schrägen Witz seiner Texte! Skurriler Wiener Soul, gefühlvoll und immer a bisserl nekrophil.
Florence Adooni ist der Star der Frafra-Szene in Ghana. Sie stammt aus Kumasi, dem Epizentrum heißem Gospel-Mixes. Ihr Gospel-Highlife bleibt nicht in den Kirchen, sondern prescht zum Dancefloor vor. Im Orchestersound ihrer Band mischen sich westafrikanische Klänge, Pop, Rock und Jazz. Wenn Florence Adooni Hof hält, jubelt das Volks und tanzt. Eine echte Ausnahmeerscheinung!
Das 47. Bardentreffen in Nürnberg am Eröffnungsabend: Abtanzen mit La Delio Valdez auf dem Hauptmarkt. Die explosive Fusion aus Cumbia, Andenmusik, Salsa, Ska und Reggae der 2009 in Buenos Aires gegründeten Band infiziert jede Beinmuskulatur! Die Kombination von akustischen und elektrischen Instrumenten sorgt für rhythmisch ansteckende, satte Sounds!
Reinster Hexenzauber im HighTech-Fusion-Style! Baiucas Herz schlägt für alte Traditionen seiner Heimat Galizien. Seine Inspirationsquelle: Deren jahrhundertealten Gesänge und Gedichte. Ausgangsbasis für aufregende avantgardistische HighTech-Fusion des Elektro-Masters. Ein wilder Mix aus gesampelten alten Aufnahmen traditioneller Musik und Livemusik sowie Alltagsgegenständen.
Ana Frango Elétrico ist das Aushängeschild der brasilianischen Indie-Szene. Der musikalische Mix der Sängerin, Gitarristin und Produzentin wurde schon mal recht treffend als „stark groovende Zeitmaschine“ beschrieben. Ein Starkstrom-Mix aus Bossa Nova, Funk, Disco, Lounge-Musik und City-Pop auf der Hauptbühne des Bardentreffens am Nürnberger Hauptmarkt in Nürnberg.
Die Afro-Pop-Ikone Dobet Gnahoré zählt zu den Superstars des afrikanischen Kontinents. In ihrer mittlerweile über 20-jährigen Karriere wurde die Sängerin vielfach dafür ausgezeichnet, dass sie mit einer zeitlosen pan-afrikanischen Musik und vielfältigen Sounds, mit Power und legendären Tanzeinlagen ihre afrikanische Heimat als Botschafterin auf internationalen Bühnen vertritt.
Das katalanische Duo Tarta Relena hat sich nach einem gefüllten Kuchen ihrer Heimat benannt. Der mundet ebenso wohlschmeckend wie die sinnlichen, glasklaren Stimmen der beiden jungen Musikerinnen. Mühelos pendeln in ihrer experimentellen Musik zwischen archaisch-futuristischer und zugleich traditionell beeinflusster Musik ihrer Heimat. Ein puristischer Live-Auftritt mit mystischer Tiefe.
Die zehn Musikerinnen des "Balkan Paradise Orchestra“ mischen seit ihrer Gründung in Barcelona eine wahre Männerdomäne auf: Mit frecher Frische bieten die Spanierinnen Balkan-Blechbläsertradition und Tanzmusik der Extraklasse. Seit zehn Jahren tourt das Ensemble rund um den Globus und beim diesjährigen Bardentreffen bracht die Frauenpowerband den Nürnberger Hauptmarkt zum Beben.
Noch ist "Lumi“ ein Geheimtipp. Doch das dürfte sich bald ändern, seit Singer-Songwriterin Maro das Gesangs-Duo letztes Jahr mit auf Europa-Tournee nahm! Lumi steht für einen himmlischen Folk-Pop. Mit viel Gefühl bringen die beiden jungen Musikerinnen faszinierende Gesangsharmonien und beschwörende Melodien in die einzigartige Atmosphäre der Katharinen-Ruine in Nürnberg.
Die nigerianische Sängerin Nneka prangert in ihrem eigenwilligen Mix aus Neo-Soul, Afrobeat, Jazz und HipHop Missstände und soziale Ungerechtigkeit an. Seit ihrem 20. Lebensjahr lebt sie in Deutschland. Anfangs half ihr das Musikmachen über ihr Heimweh hinweg. Inzwischen ist die Musik längst zum Mittelpunkt geworden. Ob lyrisch oder rebellisch – kraftvoll ist ihre Musik immer.
So geht Volksmusik gegen den bürgerlich-kleingeistigen Strich gebürstet! Die Österreicherin Anna Buchegger vermischt mystisch anmutende Sounds mit Salzburger Jodelkunst, alpenländischem Hackbrett, psychedelischen Vibes und schroffem Punk. Die Trägerin des "Hubert von Goisern Kulturpreises 2024“ begeistert mit ihrer vielseitigen Stimme und ohrwurmartiger Musik.
¡Vivan las mujeres! Die Performance der "Camila Arriva Grupo“ ist „reine Frauensache“. Mit ihren neu interpretierten Tangokompositionen stellen die fünf argentinischen Musikerinnen die traditionellen Geschlechterrollen auf den Prüfstand. Hier geht es nicht um das traditionelle Frauenbild überlieferter Tangos, hier nehmen sich ausschließlich Frauen des verführerischen Tanzes an.
Definitiv ein „Haupt-Act“ beim diesjährigen Bardentreffen in Nürnberg ist die charismatische Bassistin Nik West, die nicht nur durch ihre extravaganten Outfits, sondern vor allem durch ein elektrisierendes Bassspiel ihr Publikum begeistert. Ein auf Hochtouren laufender Dynamo! Die Virtuosin stand schon mit Prince, Quincy Jones oder auch Santana auf der Bühne.
Systema Solar entfacht ein Klangfeuerwerk: Das kolumbianische Kollektiv verbindet traditionelle afrokaribische Rhythmen mit Musik aus Kolumbien, elektronischen Beats, Hip-Hop und House. Improvisation, Experimente und Leucht-Kostüme machen jede ihrer Shows zur Tanz-Explosion – Lebensfreude live beim Bardentreffen in Nürnberg!
Freshlyground, Kultband des WM-Hits "Waka Waka (This Time for Africa)", ist zurück – mit frischer Energie und der 20-jährigen Ausnahmesängerin Mbali Makhoba. Ihr Afro-Fusion-Sound aus afrikanischen Stilen, Pop, Jazz und Blues steht für ein neues, vielfältiges Südafrika. Mit ihrem gefeierten Album Take Me Home sind sie diesen Sommer live beim Bardentreffen zu erleben.
Compota de Manana ist eine der originellsten Bands der aktuellen lateinamerikanischen Musikszene. Mit ihrer Fusion von kubanischer Musik mit aktuellen avantgardistischen Trends erschafft die Combo eine unverwechselbare audiovisuelle Erfahrung. Ihre ansteckende Energie verwandelt jeden Auftritt in eine berückende künstlerische Begegnung.
Gangstagrass beim Bardentreffen in Nürnberg! Der New Yorker Sänger und Produzent Rench bringt zusammen, was scheinbar nicht zusammengehört: Bluegrass, Hip-Hop, Blues und Elektronik. Der Mix aus Stadt und Land begeistert als musikalischer Kommentar auf die gespaltenen USA. Und wirkt als Klangutopie eines Miteinanders überraschend selbstverständlich.