Vor einem Jahr haben wir ein internationales Vergewaltiger-Netzwerk aufgedeckt, das sich in Telegram-Gruppen und auf Pornoseiten gebildet hat. Darin geht es um das heimliche Betäuben und Vergewaltigen von Frauen. Die Nutzer laden Videos und Fotos der mutmaßlichen Taten im Internet hoch. Eine Telegram-Gruppe hatte über 70.000 Mitglieder. “Nils” (Name geändert), ein Nutzer aus Deutschland, hatte mit den Vergewaltigungsvideos seiner Frau allein auf einer Pornoseite Millionen Aufrufe gemacht. Was ist seither geschehen? Welche polizeilichen Ermittlungen zog der Fall “Nils” nach sich? Nach vielen Absagen fragen die STRG_F-Journalistinnen Isabell Beer und Isabel Ströh weiter bei Politik und Polizei nach. Was tun sie gegen das riesige Netzwerk?